Der Landgard Award – Junge Wissenschaft

Gewinner: Gesche Tina Klemm, Doktorandin Universität Hamburg

Der Landgard Award – Junge Wissenschaft

Projekt:
„Plant Patents & Plant Variety Rights in the European Union and the United States: An economic approach“

Erläuterung:
Die Dissertation will den ökonomischen Nutzen von Sortenschutzrechten in Europa und Patentrechten in den USA für vegetativ vermehrte Pflanzen analysieren. Dies geschieht in Form eines Rechtsvergleiches der unterschiedlichen Rechtssysteme und einer ökonomischen Analyse derselben.

Ziel ist:
1. eine Übersicht und Erläuterung der Rechtssysteme, die Züchtern und Produzenten aufzeigt, welchen ökonomischen Nutzen Sortenschutzrechte und Patente haben
2. eine Empfehlung auszusprechen, wie das Recht zum Wohle der Allgemeinheit verändert werden könnte.

Gewinner: Jan Buchholz, Diplomand Beuth Hochschule für Technik Berlin

Der Landgard Award – Junge Wissenschaft
Foto: Johannes Eisele
Fotos (2): Johannes Eisele

Projekt:
Entwicklung eines zeitlich begrenzt wirksamen Depot-Düngers zur Aluminium- Versorgung von blau zu färbenden Hydrangea macrophylla während der Vorkultur im Freiland

Erläuterung:
Im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Oktober stehen die Pflanzen im Freiland, üblicherweise auf nicht geschlossenen Kulturflächen. Gedüngt wird per Gießwagen. Dabei gelangt ein nicht unerheblicher Anteil an Aluminiumsulfat auf den Oberboden. Aluminium- Ionen, die in gelöster Form in den Boden gelangen, werden schnell von Bodenkolloiden gebunden, so dass die Gefahr der Auswaschung nicht gegeben ist. Allerdings sinkt der pH-Wert, damit steigt die Menge pflanzenverfügbaren Aluminiums, was zu Wuchsdepressionen an ebenfalls auf diesen Flächen angebauten landwirtschaftlichen Kulturen führen kann.