Der IPM Award – Unternehmer/in des Jahres

Gewinner: Harald Braungardt, Step Systems, Nürnberg

Der IPM Award – Unternehmer/in des Jahres
Foto: Kati Jurischka

Der Gründer, Inhaber und Geschäftsführer von STEP Systems gehört zu den bekanntesten Gesichtern der grünen Branche. Als Experte für Messtechnik hat er sich in nur sieben Jahren seit seiner Betriebsgründung einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet, den er im Sinne des gesamten Gartenbaus nutzt, immer nach dem Motto „Einer für alle“. Wenn es ein Geheimrezept für seinen Erfolg gibt, dann ist es seine Fähigkeit, auch für komplizierte Verfahren einfach zu handhabende Geräte zu entwickeln. Geräte, die jeder versteht, die jeder anwenden kann. Er geht aber noch einen Schritt weiter und sucht regelmäßig den Kontakt zu Forschungs- und Versuchseinrichtungen. Auf kurzem Weg lassen sich so neue Erkenntnisse nutzen, um Verfahren und Geräte weiter zu optimieren.

Er ist davon überzeugt, dass die Gartenbauindustrie und Gartenbauwissenschaft am besten gemeinsam Probleme lösen können. Deshalb will er diese Zusammenarbeit in Zukunft weiter intensivieren. Braungardt strebt nicht nur für sein Unternehmen eine nachhaltige strategische Kooperation von Industrie, Lehre und Forschung an, sondern sucht den hohen Standard und Stellenwert deutscher Produkte im Ausland zu sichern. Auf Initiative von Harald Braungardt hat die Indega – die Interessenvertetung der deutschen Gartenbau-Industrie - kürzlich ihr Forum „Kooperation mit Wissenschaft“ als Grundlage für diese Zusammenarbeit geschaffen. Bei der Indega ist er auch  Präsidiumsmitglied, betrachtet dieses als Dienst an der Gemeinschaft und lebt die Idee, gemeinsam mit anderen Erfahrungen zu sammeln und neue Märkte zu erschließen.

Andere begeistern und mitziehen, das kann der bodenständige Franke und bekennende 1.FC Nürnberg-Fan und unterstützt mit dieser Fähigkeit nicht nur die Fußball-Jugendmannschaft TSV Brand, sondern auch die Jugendlichen im Schachclub SG Eckental. Zukunftsorientiertes Denken und Handeln heißt für das Multitalent Braungardt auch, als Unternehmer sichere Arbeitsplätze bieten zu können. Dieser Herausforderung will er sich auch in Zukunft stellen. Seine Fähigkeit auf Menschen zuzugehen, sich deren Wünsche anzuhören und gemeinsam nach Problemlösungen zu suchen, werden ihm dabei helfen.

Die Finalisten

Dr. Wulf Bentlage, Geohumus International, Frankfurt

  • Mit der Vision „die Wüstenbildung zu bekämpfen und unsere Erde wieder grüner werden zu lassen“ tritt der Mediziner und Unternehmer an. 2005 gründete er Geohumus International und verfolgt seitdem dieses Ziel mit seinem ökologischen Wasserspeicher Geohumus.

Simon Hayler, Hayler Begonien, Weinstadt

  • sagt: „Ohne Wirtschaftlichkeit geht es nicht, ohne Menschlichkeit ertragen wir es nicht“. Sein Neubau eines reinen Produktionsbetriebes setzte er nach einem betriebswirtschaftlich und kulturtechnisch ausgeklügelten Plan um, verliert aber die Menschen dabei nicht aus dem Blick.

Karin Nonnenmann, Nonnenmann GaLaBau, Mühlacker

  • Nach ihrer Fortbildung zur „Bauleiterin im Garten- und Landschaftsbau“ legt sie, auch mit dem Blick der Quereinsteigerin, großen Wert auf Mitarbeiterschulung: die Grundlage, um betriebliche Abläufe zu optimieren, Neues einzuführen und Mitarbeiter zu motivieren.

Manfred Siegwarth, Siegwarth GartenManufaktur, Singen

  • Der Landschaftsgärtner aus Leidenschaft ist ein Botschafter für Grün. So lädt er seit 15 Jahren zu Kultur-Veranstaltungen in seinen Garten, etwa dem Genuss-Walken, entwarf das Konzept der „Offenen Gärten“ und nutzt jede Gelegenheit, für „Gartengefühle“ zu sensibilisieren.